Das-Kapital-DI1872 - DAS KAPITAL

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Deutsche Originalausgabe / Deutsche Originalausgabe
Das Kapital, Band I, 1872
In den Jahren nach Erscheinen des ersten Buchs von Das Kapital beschleunigte sich die Industrialisierung. Die Arbeiterklasse wurde größer,  die Arbeiterbewegung erstarkte. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg war die kurzlebige Pariser Commune 1871 die erste Arbeiterregierung der Geschichte. Zuvor war 1869 in Deutschland die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet worden. In der Internationale fanden Richtungskämpfe zwischen den kommunistischen Anhängern von Karl Marx und den anarchistischen von Mikhail Bakunin statt. Sie kosteten Karl Marx viel Zeit, die er nicht für seine Arbeit an Das Kapital nutzen konnte.
Vor diesem Hintergrund stieg die Nachfrage nach dem ersten Band von Das Kapital. Verleger Otto Meissner bat Marx am 28. November 1871, "recht schnell mit einer neuen und wo möglich billigen Ausgabe zu kommen". Noch bevor der zweite Band von Das Kapital herauskam, nutzte Karl Marx die Gelegenheit einer überarbeiteten Neuausgabe des ersten Bands.
Am 1. Februar 1872 schrieb er Ferdinand Jozewicz, dass "meine Zeit absorbiert ist durch eine zweite deutsche Ausgabe meines Buchs über das Kapital, eine französische Ausgabe, für die ich das Konzept nach der zweiten deutschen Ausgabe zurechtzumachen, und schließlich eine russische Ausgabe, für welche ich verschiedene Änderungen im Text zu liefern hatte".
Zwischen Dezember 1871 und Januar 1872 hatte Marx auf 35 Seiten Ergänzungen und Veränderungen zum ersten Band des Kapitals notiert (Mega2, Bd. II.6). In dieser Zeit vermerkte er Randkorrekturen auf Druckseiten der ersten Ausgabe und schrieb einzelne Abschnitte neu. Er überarbeitete die Gliederung des Buchs und fügte zahlreiche Zwischentitel ein, um es übersichtlicher zu machen. Diese Gliederung wurde in allen weiteren Ausgaben als die endgültige angesehen. Obwohl Marx sie für die französische Übersetzung weiterentwickelte.
Um die Satzkosten zu senken, wurde auf die gesperrten Hervorhebungen aus der ersten Auflage verzichtet. Marx fügte den rund tausend Fußnoten weitere hinzu. Vor allem überarbeitete er das erste, als sehr abstrakt und schwer verständlich kritisierte Kapitel über den Wert. In ihm verarbeitete er den Anhang über die Wertform aus der ersten Auflage. Statt eines neuen Vorworts fügte er ein Nachwort bei.
„Die übersichtlichere Eintheilung des Buchs springt ins Auge“, schreibt er im „Nachwort“ (S. 813). „Kapitel I, 1 ist die Ableitung des Werths durch Analyse der Gleichungen, worin sich jeder Tauschwert ausdrückt, wissenschaftlich strenger durchgeführt, ebenso der in der ersten Ausgabe nur angedeutete Zusammenhang zwischen der Werthsubstanz und der Bestimmung der Werthgrösse durch gesellschaftlich-nothwendige Arbeitszeit ausdrücklich hervorgehoben. Kapitel I,3 (die Werthform) ist gänzlich umgearbeitet. [...] Der letzte Abschnitt des ersten Kapitels ‚Fetischcharakter der Waare etc.‘ ist grossentheils verändert. Kapitel III, 1 (Mass der Werthe) ist sorgfältig revidirt [...] Kapitel VII [Mehrwertrate], besonders Theil 2, ist bedeutend umgearbeitet.“ Später hielten manche Autoren die zweite Ausgabe von Das Kapital für die Edition letzter Hand, da die posthumen Auflagen von Friedrich Engels bearbeitet wurden.
1.
Das Kapital. Kritik der politischen Oekonomie. Von Karl Marx. Erster Band. Buch I: Der Produktionsprocess des Kapitals. Zweite verbesserte Auflage. Das Recht der Uebersetzung wird vorbehalten. Hamburg Verlag von Otto Meissner. 1872.
[2], 830 S.
2.
-2 Titel
1 Gewidmet [...] Wilhelm Wolff.
3 Vorwort zur ersten Auflage. London, 25. Juli 1867.
V Inhalt des ersten Bandes.
9 Erstes Buch. Der Produktionsprocess des Kapitals. Erster Abschnitt. Waare und Geld.
128 Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital.
163 Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwerths.
318 Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwerths.
530 Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwerths.
555 Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn.
586 Siebenter Abschnitt. Der Akkumulationsprocess.
805 Nachtrag zum ersten Buch.
813 Nachwort. London, 24. Januar 1873.
823 Inhaltsverzeichniss.
829 Druckfehler.
3.
Druck: Otto  Wigand, Leipzig
Erschienen in 9 Heftlieferungen von Ende Juli 1872 bis Mitte Mai 1873, Buchausgabe Mai 1873
Interimseinband: Ordinär in Papierumschlag
Preis: 10 Neugroschen (1/3 Taler) pro Heft
Auflage: 3000 Exemplare (Mega2 II.6, S. 1120)
Wie die französische Übersetzung im gleichen Jahr erschien die "[z]weite verbesserte Auflage" von Band eins des Kapital zuerst in neun Einzellieferungen zu zehn Neugroschen (Ngr.). Dadurch sollte sie für Leser mit geringem Einkommen erschwinglich werden. Die Lieferungen erschienen von Juli 1872 bis Mai 1873. Das Nachwort ist auf den 24. Januar 1873 datiert. Nach der neunten Lieferung wurde das Werk ab Mai 1873 als broschierter Band verkauft. Im Gegensatz zur ersten Auflage nennt die Titelseite keine Vertriebsadresse in den USA. Das Kapital auf Russisch erschien am 27. März 1872, auf Französisch ab September 1872.
Erste Besprechungen druckten die Abendausgabe des Hannorversche Courier am 6. August 1872 (von Louis Kugelmann?), der Volksstaat am 31. August und 7. September 1872 (August Geib) sowie die Berliner Börsenzeitung vom 18. Oktober 1872.
Anzeige aus dem Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 1. Mai 1873.
"Erschienene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels." aus dem Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel und die mit ihm verwandten Geschäftszweige vom 3. August 1872
Anzeige aus dem Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 21. August 1872. Im Buch heißt Marx "Karl", in den Anzeigen "Carl".
Karl Marx, Das Kapital, Erster Band, 1867
Titel II
Widmung IV
Inhalt des ersten Bandes V
Vorwort (Karl Marx, 25. Juli 1867) VII
Erstes  Buch. Der Produktionsprozess des Kapitals  1
Erstes Kapitel. Waare und Geld 1
1) Die Waare 1





I. Erste oder einfache Form des relativen Werths 15







II. Zweite oder entfaltete Form des relativen Werths 24



III. Dritte, umgekehrte oder rückbezogene zweite Form des relativen Werths 25




2) Der Austauschprozess der Waaren 45
3) Das Geld und die Waarencirkulation 55
A. Mass der Werthe 55





B. Cirkulationsmittel 63
a) Die Metamorphose der Waaren 63



b) Der Umlauf des Geldes 74




c) Die Münze. Das Werthzeichen 85


C. Geld 91
a) Schatzbildung 91
b) Zahlungsmittel 96
c) Weltgeld 103


Zweites Kapitel. Die Verwandlung von Geld in Kapital 106

1) Die allgemeine Formel des Kapitals 106
2) Widersprüche der allgemeinen Formel 117
3) Kauf und Verkauf der Arbeitskraft 129


Drittes Kapitel. Die Produktion des absoluten Mehrwerths 141
1) Arbeitsprozess und Verwerthungsprozess 141






2) Constantes Kapital und variables Kapital 165
3) Die Rate des Mehrwerths 178





4) Der Arbeitstag 198





















5) Rate und Masse des Mehrwerths 281
Viertes Kapitel. Die Produktion des relativen Mehrwerths 291
1) Begriff des relativen Mehrwerths 291
2) Cooperation 302





3) Theilung der Arbeit und Manufaktur 318







4) Maschinerie und grosse Industrie 355



























Fünftes Kapitel. Weitere Untersuchungen über die Produktion des absoluten und relativen Mehrwerths 496
1) Absoluter und relativer Mehrwerth 496
2) Grössenwechsel von Preis der Arbeitskraft und Mehrwerth 505

A. Grösse des Arbeitstags und Intensivität der Arbeit constant, Produktivkraft der Arbeit variabel 506
B. Constanter Arbeitstag, constante Produktivkraft der Arbeit, Intensivität der Arbeit variabel 510
C. Produktivkraft und Intensivität der Arbeit constant, Arbeitstag variabel 511
D. Gleichzeitige Variationen in Länge des Arbeitstags, Produktivkraft und Intensivität der Arbeit 513
3) Verschiedene Formeln für die Rate des Mehrwerths 516

4) Werth, resp. Preis der Arbeitskraft in der verwandelten Form des Arbeitslohns 520
a) Die Formverwandlung 520
b) Die beiden Grundformen des Arbeitslohns: Zeitlohn und Stücklohn 529


Sechstes Kapitel. Der Accumulationsprozess des Kapitals 551
1) Die kapitalistische Accumulation 552
a) Einfache Reproduktion 552



b) Verwandlung von Mehrwerth in Kapital 567

























c) Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Accumulation 599











2) Die s. g. ursprüngliche Accumulation 699




















3) Die moderne Kolonisationstheorie 745
Nachtrag zu den Noten 757
Anhang zu Kapitel I, 1. Die Werthform 764


Störende Druckfehler 784

Erste Besprechung der zweiten Ausgabe von Band eins des Kapital, möglicherweise durch Marx-Freund Ludwig Kugelmann, in der Abendausgabe des Hannoverschen Courier vom 6. August 1872
Karl Marx, Das Kapital, Erster Band, 1872
Titel
Widmung 1

Vorwort zur ersten Auflage (Karl Marx, 25. Juli 1867) 3
Erstes Buch. Der Productionsprocess des Kapitals  9
Erster Abschnitt. Waare und Geld 9
Erstes Kapitel. Die Waare 9
1) Die zwei Faktoren der Waare: Gebrauchswerth und Werth (Werthsubstanz, Werthgrösse) 9
2) Doppelcharakter der in den Waaren dargestellten Arbeit 16
3) Die Werthform oder der Tauschwerth 22
A. Einfache oder einzelne Werthform 23
1) Die beiden Pole des Werthausdrucks: Relative Werthform und Aequivalentform 23
2) Die relative Werthform 24
a) Gehalt der relativen Werthform 24
b) Quantitative Bestimmtheit der relativen Werthform 28
3) Die Aequivalentform 31
4) Das Ganze der einfachen Werthform 36
B. Totale oder entfaltete Werthform 38
1) Die entfaltete relative Werthform 38
2) Die besondre Aequivalentform 40
3) Mängel der totalen oder entfalteten Werthform 40
C. Allgemeine Werthform 41
1) Veränderter Charakter der Werthform 41
2) Entwicklungsverhältniss von relativer Werthform und Aequivalentform 44
3) Uebergang aus der allgemeinen Werthform zur Geldform 46
D. Geldform 46
4) Der Fetischcharakter der Waare und sein Geheimniss 47
Zweites Kapitel. Der Austauschprocess 62
Drittes Kapitel. Das Geld oder die Waarencirkulation 72
1) Mass der Werthe. (Preis 73. — Massstab der Preise 76. — Allgemeines Steigen oder Fallen der Preise 77. — Rechennamen des Geldes, Rechengeld 79. — Quantitative Inkongruenz von Werthgrösse und Preis 80. — Qualitative Inkongruenz derselben 81. — Preis nur ideelle Werthform der Waare 82.)

2) Cirkulationsmittel 82
a) Die Metamorphose der Waare (Kreislauf W— G— W) S 83. — Verkauf: W — G 85. — Kauf: G — W 69. — Gesammtmetamorphose einer Waare 90. — Waarencirkulation 91 — Unterschied zwischen Waarencirkulation und Produktionsaustausch 91.)
b) Der Umlauf des Geldes. (Waarenmetamorphose und Geldumlauf 94. — Doppelter Stellenwechsel des Geldes 96. — Quantität des umlaufenden Geldes 97. — Umlaufsgeschwindigkeit 99. — Fluss und Stockung des Umlaufs 101. — Faktoren, welche die Masse des umlaufenden Geldes bestimmen 102.)
c) Die Münze, das Werthzeichen (Münze und Barren, Verschleiss der Münze 105. — Werthzeichen 106. — Silber- und Kupfermarken 107. — Papiergeld 108. — Gesetz der Papiercirkulation mit Zwangskurs 108.)
3) Geld 111
a) Schatzbildung 111
b) Zahlungsmittel 116
c) Weltgeld 124


Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital 128
Viertes Kapitel. Die Verwandlung von Geld in Kapital 128
1) Die allgemeine Formel des Kapitals 128
2) Widersprüche der allgemeinen Formel 139
3) Kauf und Verkauf der Arbeitskraft 151
(Der „freie Arbeiter“ 152. — Werth der Arbeitskraft 155. — Eigentümliche Natur der Waare „Arbeitskraft“ 159.)
Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwerths 163
Fünftes Kapitel. Arbeitsprocess und Verwerthungsprocess 163
(Arbeitsprocess 163. — Arbeitsgegenstand, Rohmaterial, Arbeitsmittel 164 —66. — Produktionsmittel 167. — Produktive Konsumtion 170. — Der Arbeitsprocess als Konsumtionsprocess der Arbeitskraft durch den Kapitalisten 172. — Werthbildungsprocess 174. — Werth der Arbeitskraft und ihre Verwerthung im Arbeitsprocess verschiedne Grössen 161. — Verwerthungsprocess, Genesis des Kapitals 183.)
Sechstes Kapitel. Konstantes Kapital und variables Kapital 187
Siebentes Kapitel. Die Rate des Mehrwerths 201
1) Der Exploitationsgrad der Arbeitskraft 201
2) Darstellung des Produktenwerths in proportionellen Theilen des Produkts 211
3) Seniors „Letzte Stunde“ 214
4) Das Mehrprodukt 221
Achtes Kapitel. Der Arbeitstag 222
1) Die Grenzen des Arbeitstags 222
2) Der Heisshunger nach Mehrarbeit. Fabrikant und Bojar 227
3) Englische Industriezweige ohne legale Schranke der Exploitation (Spitzenindustrie 237. — Töpferei 237. — Schwefelhölzer 240. — Tapeten 240. — Bäckerei 242. — Eisen- bahnbetrieb 247. — Putzmacherei 249. — Schmiede 251.)
4) Tag- und Nachtarbeit. Das Ablösungssystem (Metallurgie und Metallindustrie.) 252
5) Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetze zur Verlängerung des Arbeitstags von der Mitte des 14. bis Ende des 17. Jahrhunderts 262 (Rücksichtslosigkeit des Kapitals gegen Gesundheit und Lebensdauer des Arbeiters 262. — Englische Arbeiterstatuten 269. — Schranken des Arbeitstags im 17. Jahrhundert bis zur Epoche der grossen Industrie 273.)
6) Der Kampf um den Normalarbeitstag. Zwangsgesetzliche Beschränkung der Arbeitszeit. Englische Fabrikgesetzgebung 1833—64 (Akt von 1833 280. — Von 1844 283. — Von 1847 285. — Von 1850 295. — Seidenfabrik 296. — Druckereien 299. — Färbereien und Bleichereien 300.)
7) Der Kampf um den Normalarbeitstag. Rückwirkung der englischen Fabrikgesetzgebung auf andre Länder 302
Neuntes Kapitel. Rate und Masse des Mehrwerths 308
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwerths 318
Zehntes Kapitel. Begriff des relativen Mehrwerths 318
Elftes Kapitel. Kooperation 329
(Ausgangspunkt der kapitalistischen Produktion, ihr quantitativer Unterschied von der zünftigen Industrie 329. — Gesellschaftliche Durchschnittsarbeit 330. — Oekonomie der Produktionsmittel 332. — Gesellschaftliche Produktivkräfte der kooperativen Arbeit S 333. — Frühere Formen der Kooperation 242. — Ihre kapitalistische Form 343.)
Zwölftes Kapitel. Theilung der Arbeit und Manufaktur 345
1) Doppelter Ursprung der Manufaktur 345
2) Der Theilarbeiter und sein Werkzeug 348
3) Die beiden Grundformen der Manufaktur. Heterogene Manufaktur und organische Manufaktur 352
4) Theilung der Arbeit innerhalb der Manufaktur und Theilung der Arbeit innerhalb der Gesellschaft 362
5) Der kapitalistische Charakter der Manufaktur 372
Dreizehntes Kapitel. Maschinerie und grosse Industrie 384
1) Entwicklung der Maschinerie 384
2) Werthabgabe der Maschinerie an das Produkt 402
3) Nächste Wirkungen des maschinenmässigen Betriebs auf den Arbeiter 411
a) Aneignung zuschüssiger Arbeitskräfte durch das Kapital. Weiber- und Kinderarbeit 411
b) Verlängerung des Arbeitstags 421
c) Intensifikation der Arbeit 428
4) Die Fabrik 440
5) Kampf zwischen Arbeiter und Maschine 449
6) Die Kompensationstheorie bezüglich der durch Maschinerie verdrängten Arbeiter 459
7) Repulsion und Attraktion von Arbeitern mit Entwicklung des Maschinenbetriebs. Krisen der Baumwollindustrie 469
8) Revolutionirung von Manufaktur, Handwerk und Hausarbeit durch die grosse Industrie 481
a) Aufhebung der auf Handwerk und Theilung der Arbeit beruhenden Kooperation 481
b) Rückwirkung des Fabrikwesens auf Manufaktur und Hausarbeit 483
c) Die moderne Manufaktur 485
d) Die moderne Hausarbeit (Spitzenfabrik, Strohflechterei) 489
e) Uebergang der modernen Manufaktur und Hausarbeit in die grosse Industrie. Beschleunigung dieser Revolution durch Anwendung der Fabrikgesetze auf jene Betriebsweisen (die Nähmaschine 494) 493
9) Fabrikgesetzgebung (Gesundheits - und Erziehungsklauseln). Ihre Verallgemeinerung in England (Minenindustrie 520) 506
10) Grosse Industrie und Agrikultur 526
Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwerths 530
Vierzehntes Kapitel. Absoluter und Relativer Mehrwerth 530
Fünfzehntes Kapitel. Grössenwechsel in Preis der Arbeitskraft und Mehrwerth 539
A) Grösse des Arbeitstags und lntensivität der Arbeit konstant, Produktivkraft der Arbeit variabel 540
B) Konstanter Arbeitstag, konstante Produktivkraft der Arbeit, Intensivität der Arbeit variabel 544
C) Produktivkraft und Intensivität der Arbeit konstant, Arbeitstag variabel 545
D) Gleichzeitige Variationen in Dauer, Produktivkraft und Intensivität der Arbeit 547
Sechzehntes Kapitel. Verschiedne Formeln für die Rate des Mehrwerths 551
Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn 555
Siebzehntes Kapitel. Verwandlung von Werth, resp. Preis der Arbeitskraft, in Arbeitslohn 555

Achtzehntes Kapitel. Der Zeitlohn 564
Neunzehntes Kapitel. Der Stücklohn 573
Zwanzigstes Kapitel. Nationale Verschiedenheit der Arbeitslöhne 583
Siebenter Abschnitt. Der Akkumulationsprocess des Kapitals 586

Einundzwanzigstes Kapitel. Einfache Reproduktion 588
(Arbeiterklasse als Zubehör des Kapitals 589. — Das Verhältniss zwischen Kapitalist und Arbeiter reproducirt durch den kapitalistischen Produktionsprocess 593)
Zweiundzwanzigstes Kapitel. Verwandlung von Mehrwerth in Kapital 603
1) Kapitalistischer Produktionsprocess auf erweiterter Stufenleiter. Umschlag der Eigenthumsgesetze der Waarenproduktion in Gesetze der kapitalistischen Aneignung 603
2) Irrige Auffassung der Reproduktion auf erweiterter Stufenleiter seitens der politischen Oekonomie 609
3) Theilung des Mehrwerths in Kapital und Revenue. Die Abstinenztheorie 612
4) Umstände, welche unabhängig von der proportionellen Theilung des Mehrwerths in Kapital und Revenue den Umfang der Akkumulation bestimmen: Exploitationsgrad der Arbeit 622. — Produktivkraft der Arbeit 627. — Grösse des vorgeschossnen Kapitals 632. — Wachsende Differenz zwischen angewandtem und konsumirtem Kapital 632
5) Der sogenannte Arbeitsfonds 633
Dreiundzwanzigstes Kapitel. Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation 637
1) Wachsende Nachfrage nach Arbeitskraft mit der Akkumulation, bei gleichbleibender Zusammensetzung des Kapitals 637
2) Relative Abnahme des variablen Kapitaltheils im Fortgang der Akkumulation und der sie begleitenden Koncentration 646
3) Progressive Produktion einer relativen Uebervölkerung oder industriellen Reservearmee 653
4) Verschiedne Existenzformen der relativen Uebervölkerung. Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation 666
5) Illustrationen des allgemeinen Gesetzes der kapitalistischen Akkumulation 674
a) England von 1846-66 674
b) Die schlechtbezahlten Schichten der britischen industriellen Arbeiterklasse (Nahrungsverhältnisse 681. — Wohnungszustand 685. — London 687. — Newcastle upon Tyne 690. — Bradford 691. — Bristol 692)
c) Das Wandervolk (Wohnungsverhältnisse 692. — Eisenbahnarbeiter 693. — Kohlen- und andere Bergwerksarbeiter 694)
d) Wirkung der Krisen auf den bestbezahlten Theil der Arbeiterklasse (Eiserne Schiffsbauer im Osten von London) 697
e) Das britische Ackerbauproletariat (Die Wandergänge) 701
f) Irland 730
Vierundzwanzigstes Kapitel. Die sog. ursprüngliche Akkumulation 742
1) Das Geheimniss der sog. ursprünglichen Akkumulation 742
2) Expropriation des englischen Landvolks von Grund und Boden. (Verwandlung von Ackerland und Viehweide im letzten Drittel des 15. und den ersten Decennien des 16. Jahrhunderts 747. — Die Reformation und der Diebstahl an den Kirchengütern 750. — Verwandlung von feudalem in bürgerliches Eigenthum 752. — Die Restauration und die „Glorious Revolution“ 752. — Diebstahl an Staatsdomänen 753. — Gemeindeeigenthum und der Raub desselben 753. — Clearing of Estat. Ackerland in Schaftriften und von Schaftriften in Jagdrevier im schottischen Hochland 761.)
3) Blutgesetzgebung gegen die Expropriirten seit Ende des 15. Jahrhunderts. Gesetze zur Herabdrückung des Arbeitslohns 764
4) Genesis der kapitalistischen Pächter 773
5) Rückwirkung der agrikolen Revolution auf die Industrie. Herstellung des innern Markts für das industrielle Kapital 776
6) Genesis der industriellen Kapitalisten. 781. Kolonialsystem 783. Staatsschuldensystem 785. — Modernes Steuersystem und Protektionssystem 786. — Der Kinderraub beim Beginn der grossen Industrie 787
7) Geschichtliche Tendenz der kapitalistischen Akkumulation 791
Fünfundzwanzigstes Kapitel. Das moderne Kolonialsystem 794
Nachtrag zum ersten Buch 805

Nachwort (Karl Marx, 24. Januar 1873) 812
Inhaltsverzeichniss  823
Druckfehler 829

Literatur:
Karl Marx, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, erster Band, Hamburg 1872, Mega2, Bd. II.6, Berlin, 1987
Alle Dokumente Karl Marx Library Luxembourg. © Romain Hilgert 2024
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